Jugendsozialarbeit

an der Christoph-Ruden-Schule

Die Schulsozialarbeit an der Christoph-Ruden Schule richtet sich in erster Linie an die Schüler*innen und deren Eltern. Ziel ist es, Schüler*innen zu befähigen die schulischen Anforderungen zu bewältigen, ihre Lernmotivation zu steigern und soziale Kompetenzen sowie ihr Selbstvertrauen zu stärken. Bei Fragen und Sorgen rund um das Schulleben, aber auch innerfamiliär werden Lösungen mit den Schüler*innen und Eltern gesucht.

Christopf-Ruden-Grundschule

Schulsozialarbeit

Das sozialpädagogische Bereich an der Schule bietet Beratungs- und Unterstützungsangebote sowohl für einzelne Kinder und deren Familien als auch für Klassen und Lehrkräfte. Im Focus der Schulsozialarbeit stehen das Soziale Lernen, Partizipation und Demokratiebildung, Gewaltprävention, Krisenmanagement sowie Antidiskriminierung und vorurteilsbewusste Erziehung.

In einem Zweier-Team sind die Schulsozialarbeiter*innen verantwortungsvolle Ansprechpartner*innen für alle Kinder, Eltern und Pädagog*innen der Schule.

 

Was wir erreichen wollen

Die Schulsozialarbeit an der Christoph-Ruden Schule arbeitet gemeinsam mit allen Akteur*innen an der Schule an einem gewaltfreien Klima, in dem Kinder angstfrei ihre Potentiale voll ausschöpfen können.

Die Schulsozialarbeiter*innen fördern das Demokratieverständnis, unterstützen die Schüler*innen bei der Übernahme von Verantwortung und ermutigen sie, sich für ihre Belange einzusetzen.

Die Einbindung der Eltern in den Lernort Schule und die Vernetzung im Sozialraum sind ebenfalls Ziele der Schulsozialarbeit.

Schulsozialarbeit spielende Kinder

Wie wir arbeiten

Wir arbeiten mit großer Wertschätzung für die unterschiedlichen Lebenssituationen der Familien. Handlungsleitend sind für uns eine systemische Grundhaltung und die Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GfK). Zum Zwecke der Demokratiebildung fördern wir die Beteiligung der Kinder sowie der Eltern am Schulleben.

Schülerin Christoph-Ruden

 

Angebote

für Schüler*innen

  • Mediation
  • Ausbildung der Konfliktlotsen und der Trenner und Tröster
  • Einzelförderung
  • Begleitung des Klassenrates und der Klassensprecher*innensitzung
  • SozialTüV (Stärkung des Klassenzusammenhaltes durch Kooperationsspiele)
  • Gruppenpädagogische Angebote

für Lehrer*innen

  • Beratung
  • Durchführung gemeinsamer Projekte
  • Gemeinsame Elternarbeit
  • Kollegiale Fallberatung

für Eltern

  • Beratung
  • Elterncafé
  • Deutschkurs in Kooperation mit der VHS
  • Unterstützung der Elternvertreter*innen

 

Öffnungszeiten

Geöffnet ist Montag bis Freitag von 8:00-14:20 Uhr.

An der Tür befinden sich die aktuelle Wochenübersicht sowie ein Briefkasten für eine schnelle Nachrichtenübermittlung oder Terminanfrage.

 


Neues aus der Schulsozialarbeit


Frauentags-Aktion in der Christoph-Ruden-Schule

Anlässlich des Internationalen Frauentags begrüßten Schüler*innen und Sozialpädagog*innen der Neuköllner Christoph-Ruden-Schule Mütter mit einer besonderen Ausstellung. Frauen aus aller Welt wurden mit ihren Porträts und ihren Geschichten im Schulhof präsentiert. Schüler*innen hatten sich in einem Miniprojekt u.a. damit beschäftigt, welche Berufe Frauen ergreifen können, welche Rechte sich Frauen seit 1900 erkämpft haben und wie Frauen heute leben.

Anregung für das Projekt lieferte das Buch „Woman“ von Anastasia Mikova (Schriftstellerin) und Yan Arthus-Bertrand (Fotograf), das 2000 Frauen aus der ganzen Welt darin ein Gesicht gibt. Sozialpädagog*innen und Klassenlehrer*innen sprachen mit den Kindern darüber, welche Stellung Frauen in der Gesellschaft und in verschiedenen Kulturen einnehmen und was von Frauen für Frauen erreicht wurde. Ab wann durften Frauen wählen, das eigene Konto eröffnen oder z.B. nachts arbeiten? Wann gab es das erste Frauenhaus, die erste Polizistin, erste Kanzlerin? Spielerisch ordneten die Schüler*innen ausgeschnittene Frauenporträts Jahrzenten zu und befestigten sie mit Wäscheklammern auf einer Zeitschiene. In dem Projekt spielte auch die eigene Familiengeschichte eine Rolle. Welche Frau ist wichtig in meinem Leben und was hat sie erlebt? In Bildern wurde versucht das umzusetzen.

Die Ausstellung zum Anlass nehmend, sprachen beide Sozialpädagog*innen Mütter in den Bring- und Abholzeiten an. Dabei ergab sich das ein oder andere Gespräch und Einblicke in Familiengeschichten.

„Meine Großmutter hat dafür gesorgt, dass ich zur Schule gehen durfte.“ (Mutter einer Grundschülerin).

Stadtteilmütter unterstützten den Aktionstag und überreichten allen Mädchen und Müttern selbstgehäkelte Blumen mit Kontaktdaten. So konnten Mütter erreicht werden, zu denen es ansonsten kaum Kontaktmöglichkeiten gibt. Demnächst ist die Eröffnung des Elterncafés geplant, welches im Lockdown verschoben werden musste. Dann sind diese Mütter herzlich eingeladen.

„Man geht in die Schule und erlebt etwas Schönes, bekommt Anerkennung und Blumen. Das war etwas, was wir verbinden wollten. Schule mit was Angenehmen. Das betrifft die Schülerinnen und die Schüler, aber auch die Mütter. Die Arbeit mit den Müttern im Elterncafé funktionierte bisher durch Corona nicht. Mit der Ausstellung konnten wir sie besser erreichen und Elternarbeit umsetzen.“ Sabine Kornfeil, Schulsozialarbeiterin, Christoph-Ruden-Schule

Die Ausstellung zum Frauentag ist im Eingangsbereich der Schule zu besichtigen.


Förderung

Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und umgesetzt durch die Stiftung SPI – Sozialpädagoggisches Institut Berlin „Walter May“.

 

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