Geschichte

„1979 –  also ungefähr zehn Jahre nach Studentenbewegung und der Heimkampagne –  war die Zeit einfach reif für Veränderungen…Wir begannen mit zwei Wohngemeinschaften und bauten die Angebote sehr bald aus. Beim Senat gab es eine gewisse Akzeptanz für unsere Alternativen, deswegen gelang es auch schnell, das Modell ´Betreutes Wohnen´ zu institutionalisieren.

Wir nutzten die günstige gesellschaftliche Situation, um unsere eigenen pädagogischen und jugendpolitischen Vorstellungen zu verwirklichen. Wir hatten eine Vision, ein Konzept und ein enormes Selbstbewusstsein und das hat uns wohl auch den Erfolg gebracht.“

Friedrich Erdmann, Gründungsvorstand Jugendwohnen im Kiez

Geschichte Jugendwohnen

Geschichte des Trägerverbundes

1978 bis 1990

1978

Im (West-)Berliner Arbeitskreis Betreutes Jugendwohnen entwickeln mehrere in Jugendwohngemeinschaften Beschäftigte die Idee, einen Träger für die eigene Arbeit aufzubauen.

1979

Jugendwohnen im Kiez e.V. entsteht. Erstes Arbeitsfeld sind zwei Jugendwohngemeinschaften, die die Gründer aus ihrer bisherigen Arbeit „mitbringen“.

1981

Als erster Träger in Berlin und bundesweit startet Jugendwohnen im Kiez ein besonderes Wohn- und Betreuungsangebot für Mädchen aus der Türkei, die sich in einer familiären Notlage befinden.

1982

Jugendwohnen im Kiez übernimmt von Wohnungsbaugesellschaften vier kleine Hinterhäuser in Kreuzberg, modernisiert diese gemeinsam mit Jugendlichen und übergibt diesen dann die Gebäude zum Wohnen.

1984

Im Rahmen des Berliner Selbsthilfebauprogramms wird ein von Punks besetztes Wohnhaus mit zwei Quergebäuden in der Görlitzer Straße in Kreuzberg instandgesetzt und modernisiert. Erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik wird bei diesem Projekt der Einsatz von Sozialhilfemaßnahmen für ein Modell „Hilfe zur Arbeit“ erprobt. Die Punks erhalten darüber während des Bauprozesses Beschäftigung und Qualifizierung und nach Abschluss der Arbeiten günstige Mietverträge in den Häusern.

1988

In Moabit wird mit einem Projekt die Arbeit im Angebotsbereich Betreutes Einzelwohnen aufgenommen. Acht Jugendliche werden in Einzimmerwohnungen untergebracht und betreut und können eine Ladenwohnung in unmittelbarer Umgebung als Anlaufstelle und Treffpunkt nutzen.

1988

Für die Beschäftigung und Qualifizierung von jungen Sozialhilfeempfängern gründet Jugendwohnen im Kiez die Tochtergesellschaft Schildkröte. Sie ist eine der ersten gemeinnützigen GmbHs in Berlin. Im Februar 1989 starten 15 Teilnehmer und bieten in Kreuzberg Mittagessen in einem Restaurant für einkommensschwache Bewohner aus der Umgebung und gesunde Kost für Kindereinrichtungen.

1990

Jugendwohnen im Kiez engagiert sich im Ostteil von Berlin bei der Beratung von Kollegen aus dem Jugendhilfebereich und hilft mit, den Träger Neues Wohnen im Kiez e.V. ins Leben zu rufen.

Um für Jugendliche, die aus der Jugendhilfe ausscheiden, bezahlbaren Wohnraum akquirieren zu können, gründet Jugendwohnen im Kiez die Tochtergesellschaft Neuraum GmbH.

 

1991 bis 2000

1991

Jugendwohnen im Kiez beteiligt sich am Umbau der Jugendhilfe in Brandenburg. Die neu gegründete WIBB GmbH übernimmt einen ehemaligen Jugendwerkhof in Hennickendorf (heute: Landkreis Märkisch-Oderland) und beginnt die Einrichtung in einen modernen Jugendhilfeverbund mit Sitz in Rüdersdorf umzugestalten.

1994

Für das Modellprojekt Integriertes Jugendwohnen (im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus des Bundesbauministeriums) entsteht die WIBO GmbH als sozialer Bauträger. Innerhalb einer kleinen Siedlung mit 54 Wohnungen werden 4 Jugendwohngemeinschaftsetagen und 10 Einzelwohnungen für junge Erwachsene realisiert.

Die WIBB GmbH initiiert das Projekt Schule des Lebens, das für 12 Schulverweigerer über Projektunterricht und Freizeitpädagogik das Nachholen des Hauptschulabschlusses ermöglicht.

Zum Ende des Jahres startet Jugendwohnen im Kiez den Angebotsbereich Ambulante Hilfen mit dem Projekt Flexible Betreuung. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die »durch alle Raster gefallen sind« und die bezogen auf ihre Problemlagen eine intensive individuelle Unterstützung erhalten. In den Folgejahren wird an den regionalen Standorten ein breites Spektrum von ambulanten Hilfen zur Erziehung (§§ 18.3, 29, 30, 31, 35 SGB VIII, §§ 53/54 SGB XII) entwickelt.

1996

Jugendwohnen im Kiez richtet den Angebotsbereich Tagesgruppen ein und beginnt mit einem ersten Projekt in Tiergarten (Pohlstraße).

1997

Start des Angebotsbereiches GEMINI gemeinsam mit dem Kooperationspartner neuhland mit Wohn- und Betreuungsprojekten für Jugendliche und junge Erwachsene mit schwerwiegenden psychischen Problemen.

1998

Jugendwohnen im Kiez bündelt die Berliner Angebote der Kinder- und Jugendhilfe in der Tochtergesellschaft Jugendwohnen im Kiez – Jugendhilfe gGmbH.

1999

Eröffnung der ersten drei BigSteps–Servicestationen in Kooperation mit großen Berliner Wohnungsbaugesellschaften. BigSteps engagiert sich in schwierigen Quartieren mit Gebietsrundgängen, zusätzlicher Reinigung, Graffittibeseitigung und Nachbarschaftsaktivitäten. Dabei werden Arbeitslose aus den Wohngebieten beschäftigt und qualifiziert. Nach Veränderungen der Rahmenbedingungen in der Arbeitsmarkförderung wird der Angebotsbereich 2007 eingestellt.

2000

Neuraum richtet sich mit der Entwicklung des Modellprojektes Concierge in Quartieren des sozialen Wohnungsbaus neu aus und bietet Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitslose.

Nach einem Interessenbekundungsverfahren des Jugendamtes Spandau erhält Jugendwohnen im Kiez im Januar mit 7 anderen Trägern den Zuschlag für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Ambulanten Hilfen zur Erziehung. Die Jugendhilfestation des Trägers befindet sich seither in der Wilhelmstadt

 

2001 bis 2010

2001

Die Vereine Jugendwohnen im Kiez e.V. und ajb e.V. bündeln Ihre Kompetenzen in der gemeinsamen Gesellschaft ajus – Dachgesellschaft für Arbeit, Jugend und Soziales und bringen insgesamt fünf Tochtergesellschaften in den Trägerverbund ein.

2003

Jugendwohnen im Kiez wird nach einem Interessenbekundungsverfahren des Jugendamtes Kreuzberg im Rahmen eines Trägerverbundes mit der Durchführung von Ambulanten Hilfen in der Region Kreuzberg Nord beauftragt.

Durch das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg erfolgt ebenfalls ein Zuschlag für die Durchführung von Ambulanten und Stationären Hilfen im Ortsteil Schöneberg, die Jugendhilfestation Schöneberg-Mitte entsteht.

2004

Im Januar erhält Jugendwohnen im Kiez nach einem Interessenbekundungsverfahren des Jugendamtes Neukölln den Zuschlag als einer der Schwerpunktträger für die Ambulanten Jugendhilfen in der Region Neukölln Nordost tätig zu werden.

Jugendwohnen im Kiez wird Träger eines Quartiersmanagements (am Mariannenplatz in Kreuzberg).

2005

Im März startet das erste interkulturelle Familienzentrum am Mariannenplatz in Kreuzberg als Bildungs-, Beratungs- und Begegnungseinrichtung für Kinder, Eltern, Familien, Großeltern und MultiplikatorInnen der Familienarbeit.

Jugendwohnen im Kiez wird beauftragt, als Kooperationspartner der Lynar-Grundschule in Spandau die Trägerschaft des Offenen Ganztagsbetriebes mit Verlässlicher Halbtagsgrundschule und der Ergänzenden Betreuung zu übernehmen.

2006

Seit März (noch vor der Veröffentlichung des „Rütli-Briefes“) ist Jugendwohnen im Kiez mit dem Projekt Interkulturelle Moderation an Schulen in Neukölln Nordost (Franz-Schubert-Grundschule, Rütli-Schule, Heinrich-Heine-Realschule) tätig. Muttersprachlich türkische und arabische SozialpädagogInnen unterstützen den Dialog zwischen Schule und Eltern, wecken das Interesse der Eltern für den Bildungsweg ihrer Kinder und das Geschehen an der Schule und vernetzen die Institution mit Initiativen und Projekten aus dem Stadtteil.

Der Träger beteiligt sich mit einem Mitarbeiter an der Rütli-Schule an dem Programm Sozialarbeiter an Hauptschulen.

Als weiteres Kooperationsprojekt zwischen Schule und Jugendhilfe wird im November das Schulverweigererprojekt Die 2. Chance an der Rütli-Schule eingerichtet (Modellprogramm des Bundesjugendministeriums).

Seit Schuljahresbeginn 2006 arbeitet Jugendwohnen im Kiez mit 5 Plätzen einer Tagesgruppe unmittelbar an der Schöneberger Spreewaldgrundschule. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Lehrern gelingt es, „auffällige“ Schüler in einem sehr frühen Stadium zu stabilisieren und sie mit sozialpädagogischer Unterstützung in ihrer Klasse und ihrer Familie zu halten.

Jugendwohnen im Kiez übernimmt im September die Trägerschaft der Inobhutnahme und familienaktivierenden Gruppe Famino in Friedenau als Teil eines regionalisierten und vernetzten Unterbringungskonzeptes des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg mit den Kooperationspartnern JaKuS und Independent Living.

2007

Jugendwohnen im Kiez übernimmt nach einem Interessenbekundungsverfahren innewohnende Angebote (Erziehungswohngruppen, Erziehungsstellen, familienaktivierende Gruppe) sowie das sozialtherapeutische Lernprojekt Courage aus dem Kreuzberger und Friedenauer Bestand des Jugendaufbauwerkes Berlin (JAW) und gliedert diese erfolgreich in den Trägerverbund ein.

2008

Jugendwohnen im Kiez erhält den Auftrag, den Lokalen Bildungsverbund Reuterkiez (Neukölln Nordost) als Zusammenschluss aller Bildungseinrichtungen und Projekte im Quartier zu koordinieren.

Die erste Schulstation von Jugendwohnen im Kiez wird ab August an der Neuköllner Franz-Schubert-Schule eingerichtet.

In Schöneberg Nord wird der Träger mit dem Aufbau und der Moderation eines Bildungsnetzwerkes beauftragt mit dem Schwerpunkt Übergang Kita-Grundschule, Sprachförderung und Elternaktivierung.

2009

Unter dem Titel „Alternativen zum Krippenausbau denken“ fördert die Stiftung Deutsche Jugendmarke bei Jugendwohnen im Kiez ein Modellprojekt zur Entwicklung niedrigschwelliger Angebote für Familien mit Kindern unter drei Jahren. Es wird umgesetzt in den Ländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. 2011 wird das mittlerweile unter dem Namen „Vielfalt für die Kleinsten“ fortgesetzte Projekt mit einer ausführlichen Evaluation erfolgreich abgeschlossen.

Jugendwohnen im Kiez erhält den Zuschlag zur Besetzung von Stellen aus dem Programm Sozialarbeit an Grundschulen für zwei Schulen in Neukölln und eine in Spandau sowie für den Betrieb der Ganztagsbetreuung an der Grundstufe der 1. Gemeinschaftsschule Neukölln.

Das Quartiersmanagement Schöneberger Norden beauftragt Jugendwohnen im Kiez mit dem Projekt „Hauptsache Schule“ zur Lernförderung von Schülern beim Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I.

2010

Jugendwohnen im Kiez wird vom Quartiersmanagement Spandauer Neustadt mit dem Aufbau und der Koordination des lokalen Bildungsverbundes BildungsWelle beauftragt, der ein abgestimmtes Bildungskonzept und gemeinsame Bildungsprojekte entwickelt.

Das Familienzentrum Kreuzberg zieht zur besseren Vernetzung und Erreichbarkeit in das Haus „ADA 23b“ in der Adalbertstraße, unter einem Dach mit Jugendamt und Projekten anderer freier Träger.

Jugendwohnen im Kiez erhält den Zuschlag für den Betrieb der Ganztagsbetreuung an der Sekundarstufe der 1. Gemeinschaftsschule Neukölln.

Das Therapeutische Wohn- und Betreuungsangebot GEMINI eröffnet einen zweiten Standort des Therapeutischen Einzelwohnens in Charlottenburg.

Um eine insolvenzbedingte Schließung des beliebten Kinder- und Jugendzirkus »Cabuwazi« abzuwenden, beteiligt sich Jugendwohnen im Kiez an der GrenzKultur gGmbH, die dessen Trägerschaft übernimmt.

2011 bis heute

2011

Dem steigenden Bedarf an qualifizierten ErzieherInnen trägt Jugendwohnen im Kiez Rechnung, indem es sich an der Pädalogik gGmbH als Träger einer Fachschule für Sozialpädagogik und eines Fortbildungsinstituts beteiligt.

Zusammen mit dem Jugendamt Mitte und vier weiteren freien Trägern der Region realisiert Jugendwohnen im Kiez das ambulante Projekt Mobiles Krisen-Team zur Intervention bei akuten Krisen mit anschließendem Clearing.

Das Projekt Eltern gehen zur Schule (konzipiert mit dem Jugendamt Mitte, zwei freien Trägern und der Kurt-Tucholsky-Grundschule) unterstützt Eltern in der Schulanfangsphase ihrer förderbedürftigen Kinder.

In der Spandauer Neustadt startet das Projekt „Kiezeltern“ (heute Neustadt-Väter), das speziell Vätern Informationen hinsichtlich Unterstützungs- und Beratungsangeboten in Fragen Erziehung, Bildung, Behörden u. a. bietet.

Jugendwohnen im Kiez wird Kooperationspartner der Kreuzberger Hermann-Hesse-Oberschule (Gymnasium) und übernimmt die Ganztagsbetreuung an der Sekundarstufe.

Mit der Gründung der Juwo – Kita gGmbH beginnt Jugendwohnen im Kiez sich auch in den Bereichen Kindertagesbetreuung und frühkindliche Bildung zu engagieren.

Im Rahmen des Förderprogrammes „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ beginnt Jugendwohnen im Kiez mit Angeboten an der Hermann-Hesse-Oberschule in Kreuzberg und an der Spreewald-Grundschule in Schöneberg.

Gemeinsam mit vier weiteren freien Jugendhilfeträgern startet Jugendwohnen im Kiez in den drei Kreuzberger Regionen das Ambulante Krisen-Clearing, eine intensive Kurz-Intervention bei akuten familiären Krisen zur Abwendung von kindeswohlgefährdenden Situationen und der bedarfsorientierten Abklärung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen.

Im Rahmen des über die Initiative „Aktionsräume plus“ geförderten Projekts „Vision – Fusion Inklusion im Reichenberger Kiez“ begleitet Jugendwohnen im Kiez die Fusion zweier Kreuzberger Grundschulen, fördert die Vernetzung der neuen Rosa-Parks-Schule im Kiez und initiiert Aktivitäten mit und für Eltern sowie niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeiten zur Gestaltung des Schulprogramms.

Das Ehrenamtsprojekt „Sternstunden“ akquiriert und koordiniert Freiwillige, die sich für die ergänzende Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Gruppen sozial engagieren möchten.

2012

Nach umfangreichen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen wird in Spandau in zwei Etappen die erste Kita der Juwo – Kita gGmbH mit 87 Plätzen eröffnet. Das räumlich und konzeptionell in die Kita eingebundene Familienzentrum Kita Lasiuszeile beginnt, niedrigschwellige Angebote der Familienbildung für den Kiez zu realisieren.

Jugendwohnen im Kiez beginnt an der Robert-Koch-Oberschule in Kreuzberg mit Angeboten im Rahmen des Förderprogrammes „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“.

In Mitte wird ergänzend zum Betreuten Einzelwohnen eine Jugendwohngemeinschaft eröffnet und mit diesem Einrichtungsverbund für die Betreuten die Möglichkeit geschaffen, bei verändertem Betreuungsbedarf die Angebotsform unter Beibehaltung der Bezugspersonen zu wechseln.

Zur Realisierung eines sozialen Wohnprojektes gründet die Jugendwohnen im Kiez – Jugendhilfe gGmbH gemeinsam mit dem Träger Vita e.V. die „Blücher 26 – Housing GmbH“ und erwirbt mit dieser Gesellschaft vom Liegenschaftsfond ein Grundstück mit Gebäude in Kreuzberg.

Die WIBB GmbH gründet mit der „kobra.net, Kooperation in Brandenburg, gemeinnützige GmbH“ einen Projektverbund zur Verbesserung der Bildungsqualität und Partizipationschancen junger Menschen.

2013

In Neukölln wird mit der Tagesgruppe Spurwechsel ein teilstationäres Angebot für schulpflichtige Jugendliche eröffnet, die aus unterschiedlichen Gründen als schwer beschulbar gelten.

Jugendwohnen im Kiez startet eine Kooperation mit der Kreuzberger Leibniz-Oberschule und übernimmt die Sozialarbeit im offenen Ganztagsbetrieb.

Auf dem Gelände des Vivantes Klinikums im Friedrichshain nimmt nach umfangreichen Sanierungsarbeiten die zweite Kita des Trägers mit 42 Plätzen und erweiterten Öffnungszeiten ihren Betrieb auf.

Jugendwohnen im Kiez betraut einen internen Partizipationsbeauftragten mit der Aufgabe, die Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten von Kindern, Jugendlichen und Eltern in allen Angeboten des Trägers zu optimieren.

2014

Am Kreuzberger Bethaniendamm wird ein viergeschossiger Neubau eröffnet, in dem neben einer Kita mit 120 Plätzen und einer Erziehungswohngruppe des Trägers auch ein stationäres Familienhilfeangebot der JaKuS gGmbH ein modernes Zuhause finden. Das mit Unterstützung der Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Umwelt und für Bildung, Jugend und Wissenschaft errichtete Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Kinderbauernhof, einem Familienzentrum des Trägers und dem Jugendamt.

Im Sommer eröffnet in Neukölln die Tagesgruppe „Schönstedt“ für Kinder zwischen 10-13 Jahren.

Jugendwohnen im Kiez beginnt mit dem Aufbau einer Schulstation an der Lynar-Grundschule in Spandau, finanziert über das Bonus-Programm.

Der Träger übernimmt die Trägerschaft des gebundenen Ganztagsbetriebes an der Spreewald-Grundschule in Schöneberg (vorzeitiger Ausstieg in 2015).

Eine zweite therapeutische Wohngemeinschaft mit 6 Plätzen nimmt am Kottbusser Damm in Neukölln ihre Arbeit auf.

2015

Jugenwohnen im Kiez etabliert im Rahmen der Partizipation junger Menschen in seinen Angeboten ein strukturiertes System zur Erfassung und Bearbeitung von Beschwerden.

Die familienaktivierende Wohngruppe „Die Adalbert“ und das Familienzentrum Adalbertstraße feiern gemeinsam mit zahlreichen Gästen 30 bzw. 10 Jahre erfolgreiche Arbeit im Kreuzberger Mariannenkiez.

Im Oktober wird in Neukölln ein weiterer Standort des Betreuten Einzelwohnens eröffnet.

Jugendwohnen im Kiez nimmt vermehrt unbegleitete minderjährige Asylsuchende in seinen regulären stationären Einrichtungen auf und engagiert sich bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für Unterkünfte und der Konzeption von entsprechenden Clearingstellen, um dem dramatisch ansteigenden Bedarf angemessen Rechnung zu tragen.

Der Träger übernimmt die Ganztagsbetreuung an der Georg-Friedrich-Händel-Oberschule, einem musikbetonten Gymnasium in Friedrichshain.

In der Neuköllner High-Deck-Siedlung erfolgt die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau der fünften Kita der Juwo – Kita gGmbH. Diese wird 120 Betreuungsplätze und Angebote zur Familienbildung bereithalten.