Juwos Superheld*innen retten Fahrräder
Unsere Kolleg*innen aus dem Betreuten Jugendwohnen haben in den letzten Monaten eine bemerkenswerte Aktion ins Leben gerufen. Sie haben 17 Fahrräder in ihrer Freizeit repariert, instandgesetzt und an Jugendliche aus useren Wohngruppen verteilt. Dafür einen riesigen Dank!

Die Fahrräder stammen aus einem privaten Wohnhaus und sollten entsorgt werden. Anstatt die Fahrräder dem Müll zu überlassen, erkannten unsere Kolleg*innen diese Chance: Für viele Jugendliche in den Wohngruppen sind Fahrräder ein wichtiges Element, um mobil und selbstständig zu sein. Leider fehlen dafür oft die Mittel.
Die Idee, die Fahrräder zu retten, zu reparieren und weiterzugeben, entstand aus dem Wunsch, Ressourcen sinnvoll zu nutzen und den Jugendlichen etwas Nachhaltiges zu bieten.
Diese Initiative wurde von den Betreuenden in ihrer Freizeit und sogar am Wochenende umgesetzt, wobei sie sich das Reparieren der Fahrräder selbst beigebracht haben. Mit Online-Videos, Handbüchern und praktischer Erprobung eigneten sie sich die nötigen Fähigkeiten an, wie Reifen flicken, Schläuche tauschen, Bremsen einstellen, Schaltungen justieren, Ketten sowie kleinere Rahmen- und Lenkerarbeiten. Dieser Lernprozess war nicht nur handwerklich wertvoll, sondern stärkte auch das Team. Für die Materialien gab es einen Zuschuss aus der Geschäftsstelle, der Rest wurde vom Team noch oben draufgelegt.

Für die Zukunft bieten sich Erweiterungen wie gemeinsame Reparatur-Workshops mit den Jugendlichen oder Kooperationen mit lokalen Partnern an, um den positiven Effekt noch weiter zu steigern und in Zukunft auch die Jugendlichen noch eigenständiger zu machen. Alte Fahrräder auf Berlins Hinterhöfen gibt es ja fast wie Sand am Meer…

