Beschwerdestelle für Übergriffe durch Klient*innen

Du wurdest durch das Verhalten einer Klientin/ eines Klienten körperlich oder psychisch angegriffen, belästigt oder bedroht?

Wenn du dich durch Grenzverletzungen, Übergriffe, Bedrohungen oder sonstiger Gewalt von Klient*innen beeinträchtigt, verunsichert oder gefährdet fühlst, hast du jeder Zeit das Recht, dies zu melden und Unterstützung einzufordern.

Wohin und an wen kannst du dich wenden und was passiert, nachdem du den Vorfall gemeldet hast?

Ziel ist es, Vorfälle zunächst möglichst direkt im Arbeitsumfeld zu klären. Du kannst das Thema im Team und/oder der Supervision ansprechen, reflektieren und deine Unterstützungsbedürfnisse äußern.

 

 

 

Melde Gewaltvorfälle bitte immer deiner direkten Leitung. Deine vorgesetzte Person hat die Verantwortung dich bei Gewalt jeglicher Form durch Klient*innen ernst zu nehmen, den Vorfall zu dokumentieren und mit dir passende Schutz- und Interventionsmaßnahmen zu vereinbaren (z. B. Anpassung von Einsatzplänen, Begleitung, Deeskalationsmaßnahmen).

Hinweis: Bei akuten Gefährdungen oder lebensbedrohlichen Situationen rufe bitte sofort den Notruf und die Polizei!

Vertraulichkeit und Schutz: Deine Meldung wird vertraulich behandelt. Informationen werden nur so weit weitergegeben, wie es zur Wahrung deiner Interessen und zur Gefährdungsabwehr erforderlich ist. Du musst keine Nachteile durch die Meldung befürchten.

Weitere Unterstützung: Wenn du möchtest, bekommst du Informationen zu externen Stellen wie beispielsweise rechtlicher oder psychologischer Beratung. Bei Bedarf unterstützen wir dich auch beim Einleiten weiterer Schritte.