Herzlich willkommen bei Juwo!
Jugend-Wohnen im Kiez 

Jugend-Wohnen im Kiez ist ein Verein.
Die Abkürzung ist Juwo.

Juwo hilft Kindern, Jugendlichen und jungen Familien
mit über 70 Hilfs-Angeboten an vielen Orten in Berlin.

 

Wir sind Profis für Kinder- und Jugend-Hilfe Mitarbeiter*innen stehen zusammen in einer Gruppe, eine Person im Rollstuhl

Bei Juwo arbeiten über 600 Menschen.
Wir Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
sind sehr verschieden und wir alle sind Profis.

Unsere erfahrenen Fachkräfte wissen,
wie man jungen Leuten und Familien hilft.

Juwo gibt es schon seit 40 Jahren.
Darum haben wir sehr viel Erfahrung.
Bei uns arbeiten viele junge Leute.
So bleiben wir modern
mit vielen neuen Ideen.

 

Was wir wollen

ein buch mit einem Paragrafen abgebildet soll für die Rechte der Menschen stehen

Das ist uns wichtig:
Alle Menschen haben Rechte.
Auch Kinder und Jugendliche.
Alle dürfen so leben, wie sie wollen.

Wir helfen allen Kindern.

Bei uns sind alle Kinder willkommen.
Bei uns können sie:

  • mit gestalten
  • mit entscheiden
  • sich entwickeln

    eine Jugendliche und ein Jugendlicher stehen nebeneinander und haben einen Arm selbstbewußt gehoben

Wir helfen den jungen Menschen dabei.

Wir wollen, dass die jungen Menschen:

  • stark sind und selbst-bewusst werden,
  • selbst-ständig tun können,
    was sie tun wollen,
  • so sein können,
    wie sie sein wollen.

All das können Kinder und Jugendliche bei uns lernen.

Bei uns sind die Kinder und Jugendlichen das Wichtigste.
Sie stehen bei uns im Mittelpunkt.
Alles, was wir tun, muss gut sein für sie.

 

Wir wissen:

Alle Menschen sind unterschiedlich.
Alle Menschen brauchen unterschiedliche Hilfe.

eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen, jung und alt, verschiedene Kulturen und HerkunfteWir geben allen die Hilfe,
die sie brauchen.

Wir bieten die Hilfe dort an,
wo sie wohnen: Im Kiez.

 

Unsere Angebote

Wir haben über 80 verschiedene Angebote
für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien.

Wir sind in Kreuzberg, Neukölln, Mitte, Schöneberg und Spandau.

Überall dort finden Sie zum Beispiel:

  • Kitas
  • Angebote an Schulen
  • Jugend-Hilfe
  • Betreutes Wohnen
  • Tages-Gruppen
  • Beratungs-Stellen
  • Familien-Zentrum
  • Und vieles mehr

 

Ambulante Hilfen

Wir kommen zu Ihnen.
Oder Sie kommen zu uns.

Ambulant bedeutet hier:
Wir kommen zu Ihnen nach Hause.
Dort beraten wir Sie zu Ihren Fragen.
Und wir helfen Ihnen und Ihrer Familie
bei Problemen im Alltag, bei Streit und Krisen.
Zusammen mit ihnen finden wir
eine Lösung für die Probleme.

Es gibt auch verschiedene Gruppen-Angebote
für Mädchen, Jungen und gemischte Gruppen.

 

Tages-Gruppen4 Personen sitzen im kreis, zwei Jugendliche, e weitere Person im Rollstuhl sie sprechen gemeinsam

Manche Schüler und Schülerinnen
haben viele Probleme mit der Schule.
In unseren Tages-Gruppen
bekommen sie von uns
Hilfe und Unterstützung.

Es gibt 2 verschiedene Tages-Gruppen:

  • Manche Schüler und Schülerinnen
    gehen am Vormittag in die Schule
    und danach in die Tages-Gruppe.
  • Manche Schüler und Schülerinnen
    bekommen den Unterricht
    direkt in der Tages-Gruppe.
    Dazu kommen Lehrer und Lehrerinnen
    in die Gruppe
  • Wir helfen den Schülern und Schülerinnen dabei,
    dass sie wieder in ihre Schule gehen können.

 

Betreutes Wohnen eine Gruppe von jungen menschen steht vor einem Haus, ein mädchen trägt Kopftuch

Jugendliche wohnen allein
oder in einer Wohn-Gemeinschaft.
Sie bekommen Unterstützung im Alltag
und lernen Verantwortung.
Für Kinder gibt es Wohn-Gruppen,
wo sie wie eine Familie zusammen leben
mit Betreuern und Betreuerinnen.

Es sind immer Betreuer oder Betreuerinnen da
für die Bewohner und Bewohnerinnen.

  • Betreutes Jugend-Wohnen
    in einer Wohn-Gemeinschaft (WG)
  • Betreutes Einzel-Wohnen (BEW)
  • Betreutes Jugend-Wohnen
    für Geflüchtete
  • Wohn-Gruppen für Kinder
    und Jugendliche (EWG)
  • Wohn-Gruppen für Eltern mit Behinderung
    und ihre Kinder

Beim Betreuten Wohnen ist dies sehr wichtig:

  • Wir nehmen die Kinder ernst.
  • Wir behandeln die Jugendlichen nicht
    wie kleine Kinder.
  • Sie können viel selbst entscheiden.
  • Sie können viel selbst tun.
  • So werden sie stark und selbst-bewusst.

 

Familien-Zentrum Vater Mutter und Kind stehen zusammen, Kind trägt Pulli mit Blume

Juwo hat 3 Familien-Zentren.
Eltern können mit Kindern hingehen.
Die Kinder können dort spielen.

Die Eltern können andere Eltern treffen.
Sie können über viele Dinge reden.

Zum Beispiel:

  • über Kinder-Erziehung
  • über Probleme

Es gibt verschiedene Angebote:

Zum Beispiel:

  • Lern-Angebote
    Die Eltern können zum Beispiel
    etwas über Kinder-Erziehung lernen.
  • Beratungs-Angebote
    Wenn Eltern Probleme oder Fragen haben,
    dann können sie sich beraten lassen.
  • Kurse
    Zum Beispiel Tanzen, Bewegung und Musik.
  • Spiel-Geräte
    zum Ausleihen

 

Jugend-Hilfe an Schulen eine Schulklasse im Klassenzimmer an der tafel steht ein Lehrer

Die Schule ist ein wichtiger Ort für Kinder und Jugendliche.
Wir helfen,
wenn Schüler und Schülerinnen Probleme haben.
Damit Schüler und Schülerinnen besser lernen können.

Wir betreuen Kinder nach der Schule.
Dort können die Kinder:

  • spielen
  • Hausaufgaben machen

Wir unterstützen und beraten

  • Schüler und Schülerinnen
  • Eltern
  • und Lehrkräfte

Dazu haben wir viele verschiedene Angebote an den Schulen.

  • Betreuung nach der Schule
  • Ganztags-Betreuung an Schulen
  • Jugend-Sozialarbeit an Schulen
  • Schul-Stationen an Grundschulen
  • Bewegungs- und Sport-Angebote
  • Angebote für Eltern
  • Mediathek mit Büchern und Spielen

 

Kitas 3 Kinder, eins im Rollstuhl sitzen mit einer Erzieherin am Tisch und essen

Jedes Kind ist anders.
Darum haben wir 6 Kitas
mit vielen unterschiedlichen Angeboten.

In den Kitas sind die Kinder das Wichtigste.

Die Kinder dürfen selbst sagen:

  • was sie brauchen
  • was sie tun wollen
  • wie die Räume der Kita aussehen sollen

Dadurch werden sie selbst-bewusst.
Sie lernen, wie man mit anderen gut zusammen-lebt.

Jedes Kind ist besonders.
Und jedes Kind ist anders.
Wir schauen jedes Kind genau an.

Wir erkennen:

  • was ein Kind gut kann
  • was es noch lernen muss

Wir wissen, was das Kind als nächstes lernen kann.
Wir helfen dem Kind dabei.

Die Eltern sind wichtig in unseren Kitas.
Die Eltern sind unsere Partner.

 


Bilder:  © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers
Übersetzung:  Zentrum für Leichte Sprache, Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.