Auf dem Campus Rütli leisten SchülerInnen als ausgebildete SchulsanitäterInnen erste Hilfe

© J. Döhrmann, ASB-Berlin, v.l.n.r., hinten: Yigit Agca (Schulsozialarbeiter Jugendwohnen im Kiez), Natalie Engel (ASJ), Florian Richter (ASB), Benjamin Alt (Schulsanitäter), Steffen Zobel (stellv. ASB-Landesgeschäftsführer), Daniel-Marcel (Schulsanitäter), Tanja Möller (ASJ-Landesvorsitzende), Cordula Heckmann (Schulleiterin), Daniela Pelivan (Jugendwohnen im Kiez), Detlef Kühn (stellv. ASB Landesvorsitzender Berlin), v.l.n.r., vorn: Sarah, Aya und Rana (Schulsanitäterinnen)

Auf dem Weg zum Klassenzimmer wird das Diensthandy gecheckt und im Notfall der erste Hilfe Rucksack gegriffen  – Das ist Realität für die SchulsanitäterInnen, die neuerdings auf dem Campus im "Dienst" sind .


Am 23. Januar überreichte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) acht  SchülerInnen der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli die SchulsanitäterInnen-Urkunden zur bestandenen Prüfung. 50 Unterrichtsstunden Ausbildung durch den ASB unterstützt von Jugendwohnen im Kiez liegen hinter ihnen. Seit Freitag sind sechs Mädchen und zwei Jungen in den Sanitätsdienst gestellt. Sie tragen Berufskleidung und Diensthandys. Für den Notfall liegt der erste Hilfe Rucksack bereit. „Die Kinder vom Schulsanitätsdienst haben`s richtig drauf, das kommt wie aus dem EffEff…und macht die Schule sicherer“ erklärt Yigit Agca, Schulsozialarbeiter von Jugendwohnen im Kiez, Mitinitiator der AG ´Samariter Interkulturell´ zur kultursensiblen ersten Hilfe, aus der die AG Schulsanitätsdienst am Campus Rütli hervorgegangen ist.


In Kooperation von Arbeiter Samariter Bund, Jugendwohnen im Kiez und der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli startete 2016 die Ausbildung Schulsanitätsdienst mit Jungen und Mädchen der 9.-12. Klassen. An zwei Workshop-Wochenenden im Mai lernten die SchülerInnen das 1x1 der ersten Hilfe: Verband anlegen, stabile Seitenlage, Erstversorgung von Verletzten. Vertieft wurde die Ausbildung ab Sommer in einer wöchentlich stattfindenden AG Schulsanitätsdienst. Jeweils ein ASB-Sanitätsausbilder und ein Schulsozialarbeiter von Jugendwohnen im Kiez leiteten die Jugendlichen der Sekundarstufe an.


Finanziert im Rahmen des Bonusprogramms und in Kooperation mit dem ASB konnte die Ausbildung der SchülerInnen auf dem Campus Rütli und der erste Schulsanitätsdienst fest installiert werden. Die AG Schulsanitätsdienst zeigt sich ein dreiviertel Jahr nach dem Start erfolgreich: 35 SchülerInnen stehen auf der Warteliste und wollen im nächsten Lehrgang nach den Winterferien starten.

 

© J. Döhrmann, ASB-Berlin
© J. Döhrmann, ASB-Berlin

 

Seit März 2006 engagiert sich Jugendwohnen im Kiez – Jugendhilfe gGmbH  im Rahmen des Programms "Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen" an der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli in Neukölln. Die Jugendsozialarbeit an der Sekundarstufe steht SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern begleitend zur Seite und bietet vor allem Hilfen bei der Bewältigung schulischer und familiärer Problemlagen, vermittelt in Konfliktsituationen und fördert eine gewaltfreie Kommunikation z.B. durch die Ausbildung von Streitschlichtern. Die Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Eltern, aber auch mit außerschulischen Partnern, wie dem Jugendamt, Beratungsstellen oder Freizeiteinrichtungen, ist dabei grundlegend. Ziel der Jugendsozialarbeit ist es, persönliche und soziale Kompetenzen aller am Schulleben Beteiligten so zu stärken, dass sie sich positiv auf das Lern- und Schulklima auswirken.
 
Jugendsozialarbeit  an der Sekundarstufe der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli

 

Link zur Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli

 

 

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