Modellprojekt "Vielfalt für die Kleinsten"
„Vielfalt für die Kleinsten“ (vormals "Alternativen zum Krippenausbau denken") ist ein Modellprojekt zur Entwicklung niedrigschwelliger Angebote für Familien mit Kindern unter drei Jahren. Es wird umgesetzt in den Ländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und ist größtenteils finanziert durch die Stiftung deutsche Jugendmarkte.
Warum das Modellprojekt?
In den nächsten Jahren werden die Weichen für die Gestaltung einer Kinderbetreuungslandschaft gestellt, die den qualitativen Ansprüchen (Bildungsauftrag, Vereinbarung Familie und Beruf) und quantitativen Vorgaben (Ausweitung des Betreuungsangebots für unter dreijährige Kinder) genügen soll.
Diese Entwicklung wird sich vollziehen im Spannungsfeld von Kindeswohl, Elternbedarf und den gegebenen Finanzierungsmöglichkeiten. Mit der Weiterentwicklung einer Betreuungslandschaft, die bedarfsgerecht unterschiedliche Angebote ermöglicht, können die Widersprüche in diesem Spannungsfeld minimiert und die Ergebnisse für alle Beteiligten optimiert werden.
„Vielfalt für die Kleinsten“ ist ein Modellprojekt, das bereits vorhandene Angebote (Eltern-Kind-Gruppen, Familien-pflege, Familienzentren) aufgreift und hilft, diese zu einem gleichberechtigten Angebot der Kinderbetreuung weiterzuentwickeln, die das vorhandene Regelangebot (Krippe, Kindergarten, Tagespflege) ergänzen.
In einem gemeinsamen Diskussions- und Planungsprozess sollen bis Mitte 2010 diese neuen Angebote der Kinderbetreuung und der Familienbildung skizziert und die Rahmenbedingungen für ihre Einbindung in das Regelangebot definiert werden.

