"Familien gehen zur Schule" an der Kurt-Tucholsky-Grundschule


"Familien gehen zur Schule" ist ein gemeinsames Konzept des Jugendamtes Mitte, den freien Jugendhilfe-Trägern Jugendwohnen im Kiez – Jugendhilfe gGmbH, Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft gGmbH (tjfbg) und Fokus e. V. sowie der Kurt-Tucholsky-Grundschule.

Dem Projekt liegt die Tatsache zugrunde, dass die Kurt-Tucholsky-Grundschule auch von Kindern besucht wird, für die eine Beschulung in Regelklassen mit  Schwierigkeiten und Problemen verbunden ist.

 

 

Zielgruppe

 

Zielgruppe des Projektes sind insbesondere Schülerinnen und Schüler der Schulanfangsphase, die aufgrund eines hohen Förderbedarfs im emotional-sozialen Bereich und dem damit häufig einhergehenden Förderbedarf im Bereich des Lernens und Leistens (z.B. Lernunlust, Unkonzentriertheit, geringe Ausdauer, Lernrückstände) einen hohen pädagogischen Unterstützungsbedarf aufweisen.

Die betreffenden Kinder weisen zumeist Entwicklungsdefizite in mehreren Bereichen auf. Häufig gelingt es den betroffenen Eltern nicht oder nicht ausreichend und kontinuierlich genug, ihre Kinder neben der Schule entsprechend ihrer besonderen Bedürfnisse zu fördern. Das Verhalten der betreffenden Kinder führt in der Regel zu Unterrichtsstörungen und –unterbrechungen.

Nachdem  pädagogische Maßnahmen und Interventionen vonseiten der Schule nicht gegriffen haben, soll im Rahmen des Projektes auf das Verhalten der Kinder, unter Einbeziehung ihrer Eltern, Einfluss genommen werden.

 

 

Ziele

 

Ziel ist der langfristige Verbleib des Kindes in seiner Regelklasse (orientiert am individuellen Hilfe- und Förderplan des Kindes).

Das Projekt ist präventiv angelegt und soll Ausgrenzung und Sonderbeschulung verhindern.

 

 

Rahmenbedingungen

 

Die Hilfen werden im Rahmen des § 27, Absatz 2, SGB VIII ausgestaltet.

Es werden sechs Kinder pädagogisch begleitet, für die jeweils 8 Fachleistungsstunden wöchentlich für Einzel- und Gruppenarbeit mit den Kindern und für die Kooperation mit Eltern und LehrerInnen vorgesehen sind. Insgesamt stehen drei MitarbeiterInnen mit Erfahrungen im ambulanten Bereich der Hilfen zur Erziehung und der interkulturellen Arbeit zur Verfügung, die jeweils zwei Familien begleiten und die Hilfen umsetzen.

 

Die Vermittlung der Kinder erfolgt durch die Schule an das Jugendamt. Durch ein Hilfeplanverfahren, an dem Schule, Jugendamt und die freien Träger beteiligt sind, werden Umfang, Ziele und Dauer der Hilfe vereinbart. Für die Teilnahme am Projekt ist die Mitarbeit der Eltern Bedingung.

 

 

Methoden/Durchführung

 

Die Elternaktivierung nimmt eine zentrale Rolle im Projekt ein. Dabei sollen die Probleme genau dort bearbeitet werden, wo sie auftreten, nämlich in der Schule. Auch die Elternarbeit, einzeln und in Gruppen, soll mindestens teilweise in der Schule angesiedelt sein, um den Eltern einen Einblick in den Schulalltag ihrer Kinder zu ermöglichen, ihr Interesse an den schulischen Problemen zu wecken und die häufig vorhandene eigene distanzierte Haltung zur Schule aufzubrechen.

 

Mögliche Angebotsformen sind:

 

 

 

Methodische Ansatzpunkte sind:

 

 

Ansprechpartner der Jugendwohnen im Kiez - Jugendhilfe gGmbH:

 

Jugendhilfestation Schöneberg/Mitte

Alvenslebenstraße 23, 10783 Berlin
Telefon: 030 23638590 | Fax: 030 23638592

Simone Mennecken

Regionalleitung Stationäre Hilfen / Teilstationäre Hilfen

Telefon: 030 23638590

Mobil: 0162 4419726

mennecken@jugendwohnen-berlin.de

 

 

 

 

 

Jörg Himmel

Koordination Tagesgruppen

Telefon: 030 78958800

Mobil: 0179 4943814

himmel@jugendwohnen-berlin.de

 

 

 

 

 

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