Begleiteter Umgang

Zielgruppe des begleiteten Umgangs sind in der Regel Eltern und deren Kinder, beispielsweise nach einer Scheidung, welche mit der praktischen Ausgestaltung des Umgangsrechts überfordert sind. Ihnen fällt es aufgrund der aktuellen Situation schwer, gemeinsam und einvernehmlich Regelungen zu finden und ihrem Kind das Recht auf Umgang zu sichern. Droht ein völliger Kontaktabbruch, der vom Kind als traumatisch erlebt werden würde, ist die Indikation für den Begleiteten Umgang gegeben. Neben den Eltern können auch andere Umgangsberechtigte wie z.B. Großeltern, Geschwister, Stiefeltern usw. Unterstützung erfahren, ebenso wie Kinder, die Schutz vor körperlicher und/oder seelischer Gefährdung benötigen, die ihnen aus den Umgangskontakten erwachsen könnte. Des weiteren wendet sich das Angebot des Begleiteten Umgangs auch an Kinder oder Jugendliche, die in der Beziehung zu ihrer Herkunftsfamilie gefördert werden möchten.

 

In der Regel sollten alle Angebote des begleiteten Umgangs im Zeitraum von einem halben Jahr stattfinden. Zur Durchführung des Umgangs halten wir kindgerechte Räumlichkeiten vor und bieten auch den Erwachsenen einen neutralen Ort zur Auseinandersetzung an. Um möglichst dicht vor Ort zu sein, haben wir mit den Jugendhilfestationen  drei Standorte der Ambulanten Hilfen in Kreuzberg, Schöneberg und Spandau aufgebaut.

 

Am Ende des begleiteten Umgangs sollte ein verbindlicher Vertrag stehen, in dem die Regeln des Umgangsrechts verbindlich festgelegt sind. Die Praxis des Umgangs sollte angstfrei und konfliktarm sein, damit das Kind sie als ungetrübte Bereicherung erleben kann. Ein Abschlussbericht rundet die Berichterstattung gegenüber dem Jugendamt ab.

 

 

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